JU beschließt umfassendes Hochschulkonzept

Auf ihrem Schleswig-Holstein-Rat in Großhansdorf hat die Junge Union ein umfassendes Papier zur Zukunft der Hochschulpolitik in Schleswig-Holstein verabschiedet. Hierzu erklärt der Landesvorsitzende Frederik Heinz:

„Das Bachelor-/Master-System ist in seiner derzeitigen Ausgestaltung alles andere als ideal, eine Rückkehr zu Diplom und Magister ist aus unserer Sicht jedoch keine Lösung. Wir verlangen, die zahlreichen Zumutungen an die Universität, die Wirtschaft und die Studenten zu entschärfen. Dabei ist eine Verlängerung der Regelstudienzeiten von zumeist sechs auf sieben bis acht Semester unumgänglich. Der hierdurch geschaffene Freiraum für Auslandssemester sollte durch eine verbesserte Anerkennung der Leistungen an ausländischen Universitäten weiter vergrößert werden.

Zur Vereinfachung des Bewerbungsverfahrens sprechen wir uns für ein bundesweites Bewerbungssystem aus, bei dem die Wahlfreiheit der Bewerber erhalten bleibt und zugleich Doppelbewerbungen verhindert werden. Master-Studiengänge sollten auch weiterhin zulassungsbeschränkt bleiben, die Auswahl über einen numerus clausus ist aber durch einen Eignungstest zu ergänzen.“

In weiteren Anträgen fordert die JU unter anderem eine stärkere Prävention gegen Kinderverwahrlosung sowie ein Verbot des Frackings.

Die beschlossenen Anträge können auf der Homepage der Jungen Union Schleswig Holstein eingesehen werden. (jush.de)

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