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Online-Einsteigerseminar Social Medias mit Sönke Ehlers

Foto: Tobias Koch (www.tobiaskoch.net)

Liebe Mitglieder des CDU-Kreisverbandes Segeberg,

die aktuelle Situation hat die Kommunikation vor neuen Herausforderungen gestellt. Im Kreisvorstand haben wir uns über Videokonferenzen ausgetauscht. Einige von uns haben ihren Job von zu Hause aus erledigt. Was lange nicht möglich schien, hat durch Corona plötzlich funktioniert. Auch im Ortsverband konnte man sich die Frage stellen, ob und wie wir unsere Mitmenschen besser oder anders erreichen können. Um einen Einblick in die Welt der sozialen Medien zu bekommen, biete ich Ihnen ein Einsteigerseminar dazu an. Wir wollen uns alle gängigen Netzwerke anschauen und dabei betrachten, wer sich in den Netzwerken tummelt, welche Vorteile das Netzwerk hat und für wen es besonders interessant ist. Weiter wollen wir gemeinsam die ersten Schritte in den sozialen Medien gehen und ich zeige Ihnen dafür Werkzeuge, wie sie Ihren Auftritt gut „bespielen“ können.

Aber auch diejenigen, die nicht direkt in einem sozialen Netzwerk Mitglied werden wollen, sondern „nur mal hören“ wollen, was es so gibt, sind herzlich willkommen.

Das Social-Media-Einsteigerseminar findet am 2. Juni ab 18 Uhr  online über Webex statt. Sie benötigen dafür lediglich ein internetfähiges Endgerät. Um die ersten Schritte mit dem Programm zu gehen, werden wir den virtuellen Raum bereits eine Viertelstunde zuvor öffnen und Stolpersteine aus dem Weg räumen. Melden Sie sich hierzu über die Kreisgeschäftsstelle per E-Mail an.

Ich freue mich, wenn Sie dabei sind.
Sönke Ehlers
Mitgliederbeauftragter der CDU im Kreis Segeberg.

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Junge Union Norderstedt fordert Schulen auf, einzigartige Standortvorteile für die digitale Bildung zu nutzen

Der Plan ist nichts, Planung ist alles“ das Zitat von US-Präsident Eisenhower drückt die Schwäche eines jeden gut durchdachten Konzeptes unter dem Druck der Wirklichkeit aus. In der Coronakrise zeigt sich dieser Realitätstest auch für die oftmals angepriesenen digitalen Schulpläne.

Auch in Norderstedt wurden die Bildungseinrichtungen auf ihre digitale Resilienz getestet. Das Ergebnis spricht eher von einer intuitiven Planung als von einem realisierbaren Plan. „Schüler, Eltern und Lehrer berichten uns,in wie viele verschiedene Apps, Softwares oder Online-Tools sie sich plötzlich und ad hoc einarbeiten mussten.“, so das JU-Mitglied Maik Skowronek, selbst Schulsprecher. Die Liste der Applikationen reicht von Moodle, SchulComSy, Padelt, Quizlet bis zu Zoom, Skype, Google Drive oder gar Microsoft Teams. Fast könnte man meinen, das Schulwesen musste auf die Schnelle einen Crashkurs im Informatikstudium ablegen. Manche Lehrer oder gar ganze Schulen verschlossen sich hingegen den Möglichkeiten der Technik komplett und beharrten auf reinem Schriftverkehr per vertrauter E-Mail. Aufkommende Kritikpunkte am Datenschutz, Unverständnis bei Schülern und Überforderung von Lehrern waren Symptome dieser erzwungenen Umstellung.

Dabei entstehen gerade unter solchen krassen Veränderungen oftmals revolutionäre Ansätze. Als disruptive Innovationen werden sprunghafte Prozesse, oftmals von äußerlichen Faktoren erzwungene Lösungsansätze,genannt. Mit dem erprobten E-Learning oder der „School from Home“ können nun viele Konzepte durch den reellen Prüfungstest reflektiert und weiterentwickelt werden. „Dabei ist der Austausch von den Erfahrungen in der Vorgehensweise aller Beteiligten fundamental.“, ist sich Patrick Pender, JU-Vorsitzender in Norderstedt,sicher. Denn ein großes Hindernis für eine funktionierende digitale Bildungslandschaft ist Norderstedt im Vergleich zu anderen Städten erspart geblieben.

„Norderstedt bietet dank seines flächendeckenden Glasfasernetzes von wilhelm.tel in der gesamten Bundesrepublik ein einzigartiges Nutzenpotenzial als zukunftsfähigen Bildungsstandort.“ hebt Pender hervor.

Während andere Schüler über mangelnde Internetverbindung oder zu geringe Datengeschwindigkeiten klagen, obliegt es den Norderstedter Schulen alleine in der Art und Weise, wie sie diese Disruption des Schullalltags für innovative Ansätze nutzen wollen. Schließlich haben sich auch Unternehmen durch die CoronaAuswirkungenschneller als geplant auf die vernetztere Kommunikation einlassen müssen. Daher fordert die Junge Union Norderstedt für die spätere Berufung der Schüler, dass das Knowhow der digitalen jungen Generation auch jetzt schon im Klassenraum aufgegriffen wird. Schließlich sollen dort Schüler für das Leben lernen.

Verantwortlich: Patrick Pender (1. Vorsitzender)

   Info@ju-norderstedt.com       @ju_norderstedt

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Ole Plambeck u. Katja R.-Hoffmann: Ab Mai Mopedführerschein mit 15

Ole-Christopher Plambeck MdL und Katja Rathje-Hoffmann MdL

Ole-Christopher Plambeck MdL und Katja Rathje-Hoffmann MdL

Ab 8. Mai dürfen Jugendliche bereits mit 15 Jahren ihren Mopedführerschein machen – Mehr Mobilitätsfreiheit für junge Menschen

Dazu erklären die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Ole-Christopher Plambeck und Katja Rathje-Hoffmann aus dem Kreis Segeberg:

„In Zukunft sollen junge Menschen in Schleswig-Holstein bereits mit 15 Jahren Mopeds, Kleinkrafträder und Quads mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h lenken dürfen. Das ist eine besonders gute Nachricht für die Jugendlichen, die in einem Flächenkreis, wie den Kreis Segeberg wohnen. Wir geben den Jugendlichen damit mehr Mobilitätsfreiheit“, freut sich der Landtagsabgeordnete Ole-Christopher Plambeck aus Henstedt-Ulzburg.

„Besonders in Strukturschwachen Regionen ist das für junge Menschen eine große Hilfe die Schule oder die Ausbildungsstätte zu erreichen“, ergänzt die Norderstedter Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann.

„Sicherheit im Straßenverkehr ist für uns unverzichtbar, daher bleibt eine Fahrschulausbildung mit theoretischer und praktischer Prüfung Voraussetzung für den Erwerb des Mopedführerscheins“, so Plambeck.

Die Regelung gilt ab dem 08. Mai 2020. Leider sind die Fahrschulen aufgrund der Corona-Pandemie derzeit geschlossen. Sobald eine Lockerung erfolgt, können die Jugendlichen die Fahrschulausbildung beginnen“, so Rathje-Hoffmann.

„Wichtig ist, dass die Absenkung des Alters nur in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gilt. In Hamburg und Niedersachsen gilt weiterhin das Alter von 16 Jahren. Das müssen besonders die Jugendliche an der Landesgrenze beachten“, so Plambeck und Rathje-Hoffmann abschließend.

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Ab 29.04. gilt „Mund-und-Nasenschutz“ Pflicht im ÖPNV und beim Enkaufen

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Informationen zu den ersten Erleichterungen im Umgang mit dem Corona-Virus

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch das disziplinierte und vorbildliche Verhalten der Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteinern in den letzten Wochen ist es uns gemeinsam gelungen, die Ansteckungskurve des Corona-Virus abzuflachen. Darauf können wir alle gemeinsam stolz sein.

Diese Entwicklung erlaubt es uns, erste kleine Erleichterungen auf dem Weg zur Normalisierung unseres Lebens einzuleiten. Dabei dürfen wir die erreichten Erfolge nicht gefährden und können daher nur in kleinen Etappen mit mehreren Schritten in unser vertrautes Leben zurückkehren. Dabei reden wir bei dem Zeitraum der schrittweisen Erleichterungen nicht von Tagen oder Wochen. Wir sprechen hier von Monaten. Wie gut wir dabei vorankommen, hängt einerseits vom Virus und dem medizinischen Fortschritt, andererseits aber auch nach wie vor vom Verhalten eines jeden Einzelnen ab.

Auch weiterhin müssen wir uns alle an die Regeln halten. Wir müssen weiterhin streng die Hygienevorgaben einhalten, Abstand halten und auch wenn es schwer fällt, auf geselliges Freizeitvergnügen verzichten. Wo Mindestabstände nicht eingehalten werden können, sollten nach Möglichkeit Alltagsmasken – auch selbstgenähte – oder ein Schal oder ein Tuch vor Mund und Nase getragen werden.

Ich will die einzelnen Schritte erläutern, die in Schleswig-Holstein ab Montag greifen:
Alle Geschäfte, deren Verkaufsfläche 800 Quadratmeter nicht übersteigt, oder die ihre Verkaufsfläche auf diese Zahl reduzieren, dürfen unter strikten Auflagen wieder öffnen. Unabhängig von der Verkaufsfläche dürfen Auto-, Fahrrad- und Buchhandel wieder öffnen.

Wie geplant starten in der nächsten Woche die Abiturprüfungen an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe. An den prüfungsfreien Tagen wird es ab dem 22. April in allen Gemeinschaftsschulen eine Vorbereitung auf die Prüfungen zum ersten allgemeinbildenden Abschluss und zum mittleren Schulabschluss geben. Auch an den Hochschulen können ab Montag Prüfungen abgenommen werden. Erforderlich dafür ist wie an den Schulen die Vorlage eines Hygieneplans. Für alle anderen Schüler, auch an den beruflichen Schulen, wird es frühestens ab dem 4. Mai eine etappenweise Rückkehr in die Schulen geben, beginnend mit den Übergangsjahrgängen, also denjenigen, die die Schulart wechseln, wie die Grundschülerinnen und -schüler, und denjenigen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen werden.

Für die Öffnung von Kindergärten, Schulen und Hochschulen braucht es einen gewissen Vorlauf, damit vor Ort die notwendigen hygienischen Vorbereitungsmaßnahmen getroffen und zum Beispiel Schülerbeförderungen organisiert werden können. Bereits ab 20. April wird daher die Notbetreuung in der Kita und für Schüler bis zur 6. Klasse ausgeweitet. Ab Montag dürfen alle berufstätigen Alleinerziehenden sowie Familien, in denen ein Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur arbeitet, ihre Kinder in die Notbetreuung bringen.

Darüber hinaus dürfen ab Montag die Tier- und Wildparks im Land unter Auflagen wieder öffnen. Zum 4. Maiwollen wir dann auch Individualsport im Freien ermöglichen – immer unter dem Vorbehalt niedriger Infektionszahlen. Friseurbetriebe können sich ebenfalls darauf vorbereiten, ab dem 4. Mai wieder zu öffnen, sofern die Hygiene-Auflagen eingehalten und die persönliche Schutzausrüstung gewährleistet werden kann.

Bis Ende August bleiben Großveranstaltungen untersagt, aber beginnend mit dem 4. Mai wollen wir in Schleswig-Holstein erste Veranstaltungen nach klar definierten Kriterien wieder ermöglichen. Die Größenordnungen hängen von der Entwicklung der Pandemie ab. So lange die Ansteckungsrate niedrig bleibt, werden wir die zulässige Teilnehmerzahl behutsam steigern, sodass erst Ende August bestimmte Veranstaltungen mit möglicherweise bis zu 1.000 Gästen möglich sind.

Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen sind weiterhin nicht erlaubt. Hier sind wir im Austausch und werden schnell umsetzen, was Bund und Länder mit den großen Religionsgemeinschaften in diesen Tagen vereinbaren.

Gerade im Tourismusland Schleswig-Holstein ist es uns wichtig, für Gastronomie, Hotels und private Vermieter eine Perspektive aufzuzeigen. In einem ersten Schritt soll es dann erlaubt sein, die Zweitwohnungen wieder zu beziehen. In einem zweiten Schritt darf das Vermietungsgeschäft beispielsweise in Hotels und Ferienwohnungen wieder anlaufen. Und im dritten Schritt ist dann auch wieder Tagestourismus möglich. Einen genauen Zeitpunkt können wir momentan noch nicht festlegen.

Aktuell gilt aber weiterhin, dass Urlaubs- und Freizeitreisen nach Schleswig-Holstein nicht gestattet sind.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen, wie beispielsweise auch die ab dem 20. April geltende aktuelle Landesverordnung, können Sie auf den Seiten der Landesregierung einsehen.

Ich verstehe den Wunsch vieler, die Betriebe möglichst schnell wieder hochzufahren. Doch so weit sind wir momentan noch nicht. Wir dürfen das nun Erreichte nicht gefährden und damit einen erneuten Lockdown riskieren. Auf alle diese Themen gehe ich auch in meiner gestrigen Videobotschaft ein.

In den kommenden Wochen kommt es darauf an, dass wir solidarisch und diszipliniert bleiben. Das ist umso wichtiger, da wir nicht jede Lockerung bis ins kleinste Detail regeln können. Deshalb vertraue ich darauf, dass jede und jeder auch eigenverantwortlich abwägt.

Ich setze darauf, dass wir in Schleswig-Holstein weiterhin umsichtig und pragmatisch handeln: damit wir in zwei Wochen die nächsten Schritte aus der Corona-Krise machen können.

Vielen Dank und herzliche Grüße
Ihr Daniel Günther

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